Grundlagen zur Aufsicht über Atomanlagen und Entsorgung von radioaktiven Abfällen sind hier zusammengefasst dargestellt.
Die Fertigung von Brennelementen bei der Advanced Nuclear Fuels GmbH in Lingen ist Teil des Kernbrennstoffkreislaufs, der sich um die Erzeugung von Strom in Kernkraftwerken dreht.
Hier finden Sie Sachstandsinformationen zu den Kernkraftwerken in Niedersachsen und zu stillgelegten Anlagen.
Abhängig von der Art des radioaktiven Abfalls werden an den Transport und die Lagerung unterschiedlich hohe Anforderungen gestellt.
Radioaktive Abfälle entstehen beim Betrieb kerntechnischer Anlagen (z.B. Brennelementfabriken, Kernkraftwerke, Wiederaufarbeitungsanlagen) und bei der Anwendung radioaktiver Stoffe in Industrie, Forschung und Medizin.
Die Errichtung einer Konditionierungsanlage für abgebrannte Brennelemente aus Kernkraftwerken im Pilotmaßstab geht auf politische Entscheidungen Ende der 70er bis Mitte der 80er Jahre zurück.
In die Endlagerdebatte ist infolge des in Deutschland gesetzlich geregelten Atomausstiegs neue Bewegung gekommen. Parteiübergreifend besteht seitdem der Konsens, dass die ergebnisoffene Suche nach einem Endlager für hochradioaktive, wärmeentwickelnde Abfälle auf eine neue Grundlage gestellt werden.
Bildrechte: Bundesamt für StrahlenschutzRadioaktive Stoffe sind in der Umwelt natürlicherweise enthalten, zum Beispiel in der Erdkruste. Andererseits werden künstliche radioaktive Stoffe beispielsweise für den Umgang in der Medizin oder der Gewinnung von Kernenergie benötigt.
Das Land Niedersachsen ist verpflichtet für die in seinem Gebiet anfallenden radioaktiven Abfälle aus den Bereichen Medizin, Forschung und Technik eine Landessammelstelle einzurichten.