Die Schachtanlage Asse II ist ein ehemaliges Salzbergwerk im Landkreis Wolfenbüttel, in dem in einer Tiefe von 725, 750 und 511 Metern von 1967 bis 1978 ca. 126.000 Gebinde schwach- und mittelradioaktiver Abfälle in 13 ehemaligen Abbaukammern eingelagert wurden. Nach Ende der Einlagerung wurden in der Asse noch bis 1995 eine Vielzahl von Forschungsarbeiten durchgeführt. 1997 entschied der Bund, die Forschungsarbeiten in der Schachtanlage Asse II einzustellen und das Bergwerk nach den Bestimmungen des Bergrechts stillzulegen.
Seit 2009 gelten für den laufenden Offenhaltungsbetrieb und die Stilllegung der Schachtanlage Asse II neben den bergrechtlichen Vorschriften zudem die atomrechtlichen Bestimmungen für Anlagen des Bundes zur Sicherstellung und zur Endlagerung radioaktiver Abfälle. Gemäß § 57b Abs. 1 Atomgesetz ist die Anlage unverzüglich stillzulegen. Zuständiger Betreiber ist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).
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Bergrechtliche und atomrechtliche Genehmigungsverfahren mehr...Hintergrundinformation
Der Zustand des Grubengebäudes
LEX ASSE zur Stilllegung des Endlagers
Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss
Einlagerung radioaktiver Abfälle bis 1978
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