Deutschland verfügt über wahre Naturschätze und besitzt 14 Nationalparke von der Nordseeküste bis zu den Alpen. Zwei dieser Großschutzgebiete liegen in Niedersachsen.
Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer umfasst einen Lebensraum, der – zusammen mit den Wattenmeer-Schutzgebieten in den Nachbarländern – in seiner Ausbildung und Größe einzigartig auf der Erde ist. Viele Ökosysteme und Tier- und Pflanzenarten kommen nur hier vor. Als Brut-, Rast und Nahrungsgebiet für Wat- und Wasservögel sowie als Lebensraum für Seehunde hat das Wattenmeer internationale Bedeutung.
Der länderübergreifende Nationalpark Harz erstreckt sich über rd. 24 800 ha, davon rd. 15 800 ha in Niedersachsen und rd. 9 000 ha in Sachsen-Anhalt. Er repräsentiert die für den Harz typischen natürlichen und naturnahen Lebensräume und Lebensgemeinschaften von den Hochlagen bis in die hügeligen Randbereiche. Etwa 97 Prozent des Schutzgebietes sind bewaldet. Laut Nationalparkgesetz ist es das Ziel, die Waldbestände ihrer natürlichen Entwicklung ohne steuernde Maßnahmen zu überlassen. Bereits heute ist dies auf 41 % der Fläche der Fall. In den übrigen Flächen finden noch über einen unterschiedlich langen Zeitraum Waldentwicklungsmaßnahmen zur Erhöhung der Naturnähe statt. .Die waldfreien Bereiche werden vor allem von für den Naturschutz besonders wertvollen Hoch- und Übergangsmooren, Felsen und Blockhalden sowie naturnahen Fließgewässern eingenommen. Auch diese Lebensräume bleiben sich selbst überlassen und sind insbesondere durch das geltende Wegegebot wirkungsvoll geschützt.
Besuchen Sie den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer mit dem Motto "Meeresgrund trifft Horizont" oder den
Nationalpark Harz mit dem Motto "Sagenumwobene Bergwildnis".