Wirkungsvoller Umweltschutz braucht die Mitwirkung jedes einzelnen Menschen. Dazu gehört die Akzeptanz umweltpolitischer Maßnahmen ebenso wie die Bereitschaft zu eigenem umweltgerechten Verhalten.
Für die Jahre 2005 bis 2014 haben die Vereinten Nationen die UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgerufen. Vor diesem Hintergrund haben die Länder Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg vereinbart, die UN-Dekade gemeinsam zu gestalten.
Neben Programmen zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) gibt es unterschiedliche Ansätze zur Umweltbildung an Schulen, Regionalen Umweltzentren und anderen Institutionen.
Mit dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) hat Niedersachsen 1987 ein Bildungsjahr für Jungendliche geschaffen, in dem verantwortungsvoller und nachhaltiger Umgang mit Natur und Umwelt vermittelt und Umweltbewusstsein gefördert werden.
Die Umweltbildungsangebote - insbesondere die der Umweltverbände - sind als zusätzlicher Beitrag zu den staatlichen Umweltbildungsmaßnahmen von großer Bedeutung. Sie sind überwiegend ehrenamtlich organisiert und tragen zur Verbesserung des Umweltbewusstseins und zum aktiven Umwelthandeln bei.
Die Naturschutzakademie in Schneverdingen bildet Personen weiter, die hauptberuflich oder ehrenamtlich im Naturschutz arbeiten - zum Beispiel aus Verwaltungen und Verbänden.
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